Datum: 02.07.2018
Pfeifer baut Meisterschaftsführung aus / Breitenmoser und Payr siegen in Monza






Mit Siegen für die beiden PRC-Piloten Jacques Breitenmoser (PRC Ford) und Wolfgang Payr (PRC Audi Turbo) endete das dritte Rennwochenende der Sports Car Challenge. Während Breitenmoser im ersten Heat siegte, gewann Payr Durchgang zwei im italienischen Monza. In der Division 2 fuhr Andreas Hasler (Radical SR3 Turbo) zum Sieg.

Im ersten Rennen münzte Jacques Breitenmoser seine Pole in einen Start- und Zielsieg um. Zunächst zeigte sich Teamkollegen Wolfgang Payr als engster Verfolger des Eidgenossen. Ab der zweiten Runde übernahm jedoch Vorjahresmeister Siegmar Pfeifer (Norma BMW) die Rolle des Jägers. Während Payr auf Platz drei liegend seinen PRC in der sechsten Runde abstellen musste, sah Pfeifer mit knapp über zwei Sekunden Rückstand die Ziellinie als Gesamtzweiter. Als Dritter schaffte Ranieri Randaccio im Lucchini BMW den Sprung aufs Treppchen. Dritter der Division 1 wurde Wolfgang Tersch im Tork BRS. Während Andreas Hasler bester Division 2 Fahrer war.

Der zweite Heat war zunächst vom Zweikampf Payr gegen Breitenmoser geprägt. Der Österreicher hatte Breitenmoser gleich zu Beginn die Führung abgeluchst. Der schnelle Schweizer wollte sich damit nicht abfinden und so schossen die beiden PRC dicht an dicht um den Highspeed-Kurs. In Runde sechs kamen sich die beiden Kontrahenten ins Gehege. Während Payr zu seinem ersten Saisonsieg fuhr, bedeutete dies für Breitenmoser das Aus. Von ganz hinten hatte sich derweil Siegmar Pfeifer durch das Feld nach vorne gekämpft. Im Zeittraining mit Problemen wurde Pfeifer nach ganz hinten versetzt, lag aber bereits zur Rennmitte auf der dritten Gesamtposition. Wie schon im ersten Rennen platzierte sich Ranieri Randaccio als bester Italiener auf dem dritten Platz. Wolfgang Terschl freute sich erneut über Rang drei in der Division 1, womit er sich in der Meisterschaftswertung auf den zweiten Platz hinter Vorjahreschampion Siegmar Pfeifer schob. In der Division 2 baute Andreas Hasler seine Führung weiter aus.

Insgesamt zeigte sich Serienorganisator mit dem Auftritt in Monza zufrieden. „Wir hatten hier zusammen mit den Italienern an die 20 Prototypen am Start. Das war mal wieder schön, so viele offene Sportwagen zu sehen. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste gemeinsame Wochenende in Imola.“

Bereits in zwei Wochen geht es für die Sports Car Challenge weiter zum nächsten Lauf. Der steht diesmal auf dem Lausitzring auf dem Programm, wo wieder gemeinsam mit der P9 Challenge gefahren wird.

arpRedaktionsbüro Patrick Holzer

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