Datum: 14.10.2014
Saisonabschluss der AvD Serien in Hockenheim

Start zum Finale des AvD Historic Race Cups

Andreas Fiedler holte den Division 1 Titel

In der Division 2 siegte Flavio Mathys

Jo Zosso gewann den AvD Historic Race Cup
In den AvD Rennserien fielen auf dem Hockenheimring am vergangenen Wochenende die letzten Entscheidungen. So sicherten sich in der AvD Sports Car Challenge Andreas Fiedler und Flavio Mathys die beiden Meistertitel.  Im AvD Historic Race Cup machte Jo Zosso in einem denkbar knappen Finale die Meisterschaft perfekt.
 
In der AvD Sports Car Challenge musste die Konkurrenz schon auf ein Wunder hoffen. Denn Andreas Fiedler (PRC WPR60 Turbo) und Flavio Mathys (Wolf GB08 Honda) waren mit einem großen Punktepolster an den Hockenheimring gereist. Nur noch zwei Pünktchen benötigte Fiedler zum Titelgewinn in der AvD SCC Division 1. Nach den beiden Trainingsdurchgängen herrschte dann endgültig Klarheit. Zwar schnappte sich Fabian Plentz im PRC WPR60 BMW gleich zweimal die Pole, da aber Siegmar Pfeifer (Norma M20FC BMW) dadurch nicht punktete, konnte dieser Andreas Fiedler schon vor dem Start zum ersten Rennen nicht mehr einholen. Im Rennen verpasste Fiedler nach einigen engen Positionskämpfen zwar als Gesamtvierter das Treppchen, die Freude über den vorzeitigen Titelgewinn überwog selbstverständlich. Rang zwei holte sich in der Division 1 Siegmar Pfeifer vor Thorsten Rüffer (Norma M20F Nissan), der zum Finale allerdings nicht antrat.
 
In der Division 2 wanderte der Titel in die Schweiz. Flavio Mathys sicherte sich damit gleich in seiner ersten Saison die Meisterschaft. „Ich bin sehr zufrieden und glücklich. Es war eine super erstes Jahr in der AvD Sports Car Challenge“, freute sich Mathys über den Erfolg. Anja Jouhsen (Tatuus PY012 Honda) musste sich dahinter mit der zweiten Position in der Tabelle zufrieden geben. „Mit der Saison bin ich zufrieden. Das Auto ist von der Technik nicht einfach, aber wir haben uns ständig weiterentwickelt“, so Jouhsen. Den dritten Platz in der Endabrechnung schnappte sich Norbert Groer (Ligier JS51 Honda), der damit Vorjahresmeister Gerhard Münch (Norma M20 Honda) auf die vierte Position verweisen konnte.
 
Extrem spannend verlief die Entscheidung dagegen im AvD Historic Racing Cup. Am Ende setzte sich hier Jo Zosso mit seinem Griffon Formel Ford gegenüber Dieter Häckel (van Diemen RF88) und Günther Becker (Reynard SF86) durch. Gerade einmal 1,11 Punkte entschieden das Titelrennen zwischen Zosso und Häckel. So musste sich Zosso im ersten Rennen seinem Klassenkonkurrenten Ralph Heiniger (Swift SC97) beugen, während sich Häckel den Klassensieg sicherte. Damit stand Zosso unter Druck, denn bei der gleichen Konstellation wie im ersten Rennen wäre der Titel dahin. Doch diesmal ließ Zosso nichts anbrennen, fuhr souverän zum Klassensieg und als Gesamtzweiter sogar noch hinter Doppelsieger Helmut Hess (Reynard FF88) aufs Treppchen. Dieter Häckel punktete zwar als Zweiter seiner Klasse minimal besser, aber an Zosso war kein Vorbeikommen mehr. Da sich die Wertung des AvD Historic Race Cups aus den Serien Formel Ford Racing und HRA zusammensetzt, hätte auch noch HRA-Pilot Günter Becker in den Meisterschaftskampf eingreifen können. Mit einem zweiten und ersten Platz in der Klasse konnte Becker noch einmal richtig gut punkten. Zwar reichte es nicht zu Platz eins, doch immerhin verdrängte Becker noch Matthew Dean (Reynard FF88) vom dritten Meisterschaftsrang.

Patrick Holzer - auto-rennsport.de
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