Datum: 28.12.2013
RWT Racing - das Prototypenprogramm 2014

Text: SCC / Foto: Holzer

Text / Foto: SCC
Über die GT-Masters Pläne der RWT-Racing-Mannschaft von Teamchef Gerd Beisel hatten wir bereits am vergangenen Freitag berichtet. Daneben will die schwäbische Truppe aus Waldbrunn 2014 auch das Prototypenengagement fortsetzen. In der vergangenen Saison räumte der langjährige Stammpilot Gerhard Münch in den beiden deutschen und österreichischen Teilserien der Sports Car Challenge mit Unterstützung seines Einsatzteams alles ab, was es zu holen gab.

Der Norma-Pilot sammelte 6 Titel in der Saison ein. Klar dass Münch, der seit über einem Jahrzehnt in der Serie aktiv ist, auch 2014 die Nummer 1 auf dem Auto weiter tragen will. Daneben betreute man noch den Tatuus  von Hubert und Anja Jouhusen. Ein Engagement, das 2014 ebenfalls in der Sports Car Challenge fortgesetzt wird.

In Vorbereitung der Saison 2014 reiste Gerd Beisel erst kürzlich zur französischen Werkstatt von Norma in St. Pé de Bigorre an den Pyrenäen. „Wir hatten eigentlich vor uns in Zusammenarbeit mit einem unserer Kundenpiloten nach einem neuen Auto zu erkundigen. Norma  ist ja unser langjähriger Materiallieferant und ich besitze immer noch den LMP900-Norma, der ja schon in Le Mans und der ALMS  am Start war. Allerdings begab es sich, dass just an dem Tage der ACO die LMP3-Klasse vorstellte. Norbert Santos – der Chef von Norma  – und ich sind dann schnell übereingekommen, dass es für ein Team wie uns wenig Sinn macht, jetzt in ein neues Auto zu investieren, wenn sich jetzt schon die Chance abzeichnet, bei einem neuen, zukunftsträchtigen Konzept wie den LMP3 von Anfang an dabei zu sein.“

Zwar hat Beisel noch keine konkreten Vereinbarungen über den Einstieg in die LMP3-Szene mit Santos getroffen: „Dafür sind die Unsicherheiten bezüglich des Reglements noch zu gross. Auch Norma  muss das LMP3-Regelement erst mal in ausgearbeiteter Form vorliegen haben. Aber wenn die Entscheidung fallen würde, ein derartiges Auto zu bauen, dann wären wir gerne von Anfang an mit dabei. Es würde uns die Gelegenheit geben, Starts in der Europäischen Le Mans Serie zu unternehmen und gleichzeitig könnten wir den Wagen auch in der Sports Car Challenge zum Einsatz bringen. Vielleicht gibt diese Klasse den Sportprototypen auch neuen Schwung. Immerhin hängt mein Herz immer noch an diesen Autos.“
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