Datum: 05.09.2011
Sportwagen contra GT

Der Radical von Behler/Schönau punktet fleißig

Jürgen Schlager hatte beim letzten Lauf Pech
Langsam wird es ernst. In Dijon steht für die AvD 100 Meilen Piloten der vorletzte Lauf der Saison auf dem Programm. Bei den Sportwagen konnte Sven Barth die Führung in der Meisterschaft weiter ausbauen. In der GT-Wertung liegen nach wie vor Jürgen Bender und Martin Dechent in Front.

Der Gesamtsieg wird in Dijon nur über die schnellen Sportwagen der Division 1 gehen. Bisher holte sich der PRC Turbo von Barth/Tulpe drei Gesamtsiege. Gerd Beisel war mit seinem Norma Nissan bisher einmal erfolgreich, als er auf dem Nürburgring den bis dato führenden PRC kurz vor Schluss abfing. Mit Jay Boyd und Andy Prinz wird ein weiterer PRC WPR60, allerdings mit BMW Motor, am Start stehen. Nicht zu unterschätzen sind die flinken Sportwagen der Division 2, die immer für vordere Plätze gut sind. Hier konnte das Duo Dr. Schönau/Behler (Radical SR3) bisher konstant punkten und sich den zweiten Platz in der Tabelle sichern. Nach dem unglücklichen Rennen in Österreich wird Henry Uhlig (Norma Honda) erneut mit von der Partei sein. Besonders motiviert dürfte das Duo Henrich Langfermann und Walter Steding (PRC Honda) nach ihrem dritten Platz auf dem Red Bull Ring sein. Bei den GT-Fahrzeugen war die Fahrerpaarung Jürgen Bender und Martin Dechent bisher kaum zu schlagen. Dreimal flog deren GT3 Porsche als GT-Sieger über den Zielstrich.

Auf dem zweiten Platz in der Meisterschaft liegt Martin Roos im Lotus Exige. Dieser tritt in der Evonik GT4 Division an. Durch die Unterstützung der Firma Evonik beträgt das Nenngeld hier nur 500 Euro. Während in Italien und in der Eifel Roos/Schwerfeld siegten, holte sich in Hockenheim der junge Moritz Weeber im Mini Cooper den Klassensieg. Nach dem Ausfall von Jürgen Schlager gewann auf dem Red Bull Ring erstmals ein Fahrzeug der GT4 Kategorie die GT-Wertung. Dort siegte die Ginetta G50 des Renauer Teams. In Dijon wird die Evonik GT4 Division besonders stark besetzt sein, da gleich sieben Aston Martin GT4 antreten werden. Die Fahrzeuge stammen aus der britischen Aston Martin GT4 Challenge. Zum Einsatz kommen hier der Vantage N24, sowie dessen Nachfolger Vantage GT4. Die Fahrzeuge leisten mit ihren 4,3-Liter Motoren um die 450 PS. In Dijon wird für die schönen GT-Renner der letzte Lauf des Jahres ausgetragen, so dass sich die Zuschauer auf spannenden Motorsport freuen können.

In der großen GT-Klasse wird Jürgen Schlager auf einen ganz schnellen jungen Mann treffen. Juerg Aeberhard wird erstmals seinen Porsche 993 GT2 bei den AvD 100 Meilen an den Start bringen. Der Schweizer dürfte sicherlich die siegverwöhnte Sportwagen beim Kampf um den Gesamtsieg ärgern können.

Verstärkung für das AvD 100 Meilen Feld gibt es in Dijon durch einige Sports 2000 Fahrzeuge. Die flinken Sportwagen sind eng an die Formel Ford 2000 angelehnt und vor allem in Großbritannien eine sehr beliebte Fahrzeugklasse. Insgesamt sechs Sports 2000 werden in Frankreich am kommenden Wochenende erwartet.

Los geht es mit dem freien Training am Samstag um 17.00 Uhr, ehe um 09.10 Uhr des kommenden Tages das Qualifying startet. Das Rennen der AvD beginnt kurz nach der Mittagspause am Sonntag um 13.00 Uhr.

Text&Fotos: Patrick Holzer

Versenden