Datum: 23.01.2010
Martin Dechent war beim 24h Rennen 2010 in Dubai dabei
Der Deutsche GT-Frontrunner Martin Dechent aus Karlsruhe auf Porsche-GT3-Modellen hat satte vier Jahre lang bei den legendären 24-Stunden auf dem Formel-1-tauglichen Wüstenkurs in Dubai ganz vorne mitgemischt. Und das mit sehr gutem Erfolg. So konnte die Mannschaft Bender/Dechent/ Nielson (D/D/DK) 2005 sogar den vierten Gesamtrang einfahren, Unter 81 genannten Teams am Start eine ganz ausgezeichnete Leistung.

2010 wird dieses Rennen ohne die Mannschaft aus Karlsruhe und Neckarsulm stattfinden, befürchtete man. "Schade", so einer der diesjährigen Favoriten im Besaplast-Porsche, Kurt Thiim aus Dänemark, "Mit Martin und Jürgen kannst Du auch im Powerslide super Fights ausfahren". Die kann Ex-DTM-Champion Kurt Thiim nun doch noch haben. Mit Martin Dechent. Der fährt "Last Minute" in Dubai. Jürgen Bender dagegen musste endgültig passen. Es war kein Fahrerplatz zu bekommen.

Am 10.Januar reisten Martin Dechent und Sportwagenschmiede-Techniker Marco Bayer "auf Verdacht" nach Dubai. "Ich hoffe wir finden noch zwei Plätze für Martin und Jürgen (Bender)" so Marco Bayer in kleiner Stammtischrunde beim samstägigen Porschetreff im Sulmtal.

Und das kleine Wunder geschah zwei Tage später in Dubai tatsächlich. Aber nur für Martin Dechent. Angekommen in Dubai trafen Dechent und Bayer auf das AHU-Motorsportteam-1 aus den Emiraten. Die Crew setzte zwei Aston Martin GT4 Ventage ein. Mit der Start-Nr. 121 werden der Deutsche und die drei arabischen Teamkollegen versuchen den V8-Turbo mit 4,7L Hubraum in der Klasse auf Platz eins zu fahren. "Das ist das erklärte Ziel", so Sportwagen-schmiedechef Bayer. Bayer, Dechents Techniker, lachte, "Martin im "Aston" Martin. Wenn das kein gutes Vorzeichen ist".

Am Ende der "24h Dubai 2010" landen Martin und seine Aston Martin Kollegen auf einem 24. Gesamtrang und Platz 6 in der Klasse SP3.
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